Verschiedenes
Da kaufen Sie eine Kaffeemaschine, verpflichten sich bei der selben Firma die Kaffee-Kapseln zu beziehen und erhalten dafür eine vertraglich zugesicherte "unlimitierte Garantie". Soweit so gut.
Nach 3 Jahren (genau gesagt im Juni 2009) erhalten Sie dann einen Brief von Ihrem sogenannten Vertragspartner. In diesem wird Ihnen mitgeteilt, dass ab 1.7.09 die "unlimitierte Garantie" abgeschafft wird. Ab sofort müsse jeder Service und jede Reparatur bezahlt werden.
Hm, kann man denn eine schriftlich zugesagte Garantie einfach so von einem Monat auf den anderen einseitig auflösen?
Diese Meldung ging gestern über die Agenturen und ist heute in vielen Medien und Newslettern zu finden.
An jedem Samstag im Februar spricht Vasella bei Radio Vatikan jeweils einen Kommentar zu einem aktuellen Ereignis. Er werde dies aus einer "ethischen Perspektive" tun.
Meine erste Reaktion war ein ungläubiges Lachen.
Ausgerechnet der, der sich den unanständigsten Lohn der Schweiz bezahlt, soll eine "ethische Perspektive" haben?!
Naja, andererseits ist es natürlich Auslegungssache, was ethisch ist und was nicht. Der Papst hat dies ja in den letzten Tagen selber bewiesen.
Update 6.2.:
So schnell kann's gehen. Kaum angekündigt, erfolgt auch schon der Rückzieher. Der arme Herr Vasella ist über die Pille gestolpert und muss jetzt seine ethische Perspektive für sich behalten. Ein grosser Verlust für die Menschheit.
Diese Frage haben sich wohl fast alle gestellt. Zudem wird in den Medien breit darüber berichtet. Insbesondere natürlich über das Negative: Krise, steigende Arbeitslosigkeit, Rezession usw.
Ich glaube, dass es nicht so schlimm kommen wird, wenn wir uns nicht selber jeden Tag einreden, wie gross die Krise ist und wie schlecht es unserer Wirtschaft im 2009 gehen wird.
Für 2009 wünsche ich allen etwas mehr positives Denken und Optimismus. Haltet den Kopf aufrecht in den Wind und lasst Euch nicht die Laune verderben durch das kollektive Gejammer der Prognostiker und anderer Gelehrter.
Auch wenn es noch so abgedroschen klingen mag: "Jeder ist seines Glückes Schmied"
Auf ein tolles 2009!
Dies der Titel eines Leserbriefes in der Zeitung "Sonntag". Der Leserbrief bezieht sich auf die Schule und schliesst mit dem Satz "Die Guten kommen weiter, die Schlechten in die Hilfsschule".
Ich spinne diesen Satz nun noch etwas weiter:
Die Schlechten finden keine Lehr- und/oder Arbeitsstelle, die Schlechten landen auf der Strasse, die Schlechten werden links- oder rechtsextrem, die Schlechten werden kriminell und so weiter.
Gab es nicht vor rund 70 Jahren einen Mann mit kurzem Schnurrbart, der ganz ähnliche Ansichten hatte? Nur dass er die Schlechten nicht in die Hilfsschule steckte....
Natürlich brauchen wir kluge Leute die z.B.neue Erfindungen machen. Aber es braucht keine Eliten. Und die "Schlechten" dürfen nicht einfach abgestempelt und abgeschoben werden. Ganz im Gegenteil! Sie müssen gefördert werden, damit auch sie eine Chance haben. Denn eine Chance haben alle verdient!
So, die Ferien sind vorbei (jedenfalls meine) und nun mache ich mich wieder ans Bloggen.
Ja, ich weiss, ich war auch bisher nicht überaus aktiv. Aber anstatt zu Neujahr, habe ich in den Ferien einen guten Vorsatz gefassst.
Nämlich mehr zu bloggen.
Schon bald findet Ihr hier einen Beitrag zum Wahlbistro der Kollegen/innen vom Wahlkampfblog.ch.
Dann sollte ich mich eigentlich zu den "reform-überforderten" Lehrkräften im Kanton Solothurn äussern und schon bald tagt der Kantonsrat (Solothurn). Da wird sicher auch das eine oder andere Thema blogwürdig sein.
Also lasst Euch überraschen. :-)
Gemäss Bericht der Solothurner Zeitung (21.2.) und gemäss Website www.waeschpinaescht.ch ist die Wasserämter Fasnachstzeitung tot.
Die bisherigen Macher des Blattes haben das "Wäschpi" nach 50 Jahren zu Grabe getragen, weil anscheinend zu wenig Leute Beiträge schreiben und/oder an der Produktion der Fasnachtszeitung mitarbeiten wollten.
Als ehemaliger Korrespondent aus dem "Iguland" finde ich das sehr sehr schade.
Da ich bis heute aber nie von den Problemen dieser Fasnachtszeitung gehört habe, frage ich mich, ob wirklich alles unternommen wurde um das Blatt zu retten.
Ich hoffe jedenfalls, dass der heutige Zeitungsbericht ein gewisses Echo auslöst und an der nächsten Fasnacht das Wäschpinäscht wieder aufersteht.
HardyJaeggi - 21. Feb, 20:47