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Korrupte Volksparteien

Die CVP soll kurz vor der Abstimmung über den Lohndeckel bei der UBS von eben dieser Bank eine Spende über 150'000 erhalten haben. Interessanterweise stimmten dann zahlreiche CVP-Politiker/innen anders als angekündigt und verhinderten damit den Lohndeckel bei der UBS.

Auch die SVP - die andere "Volkspartei" - soll eine Spende von der UBS erhalten haben.

Wenn das so abgelaufen ist, wie es der "Sonntag" recherchiert hat, dann hinterlässt das mehr als nur einen komischen Nachgeschmack. Es stinkt zum Himmel!

Die sogenannten "Volksvertreter" der selbsternannten "Volksparteien" setzen sich für alle möglichen Interessen ein, nur nicht für die des Volkes. Sie belügen das Volk und lassen sich von der Wirtschaft bestechen. Das ist schlicht ein Skandal!

Parteien die sich schmieren und vom Big Business ihr Abstimmungsverhalten diktieren lassen, verdienen es nicht, vom einfachen Volk unterstützt zu werden.

Ich hoffe sehr, dass den aktiven Wählerinnen und Wählern endlich die Augen aufgehen. Es gibt genügend Alternativen zu den V-Parteien!



Tags: CVP, SVP, UBS, Volkspartei, Spenden, Sonntag
Andreas Kyriacou (Gast) - 31. Mai, 14:40

Pfründenwirtschafterin CVP

Darbellay und seine Gspänli liessen sich ja auch kurz vor der parlamentarischen Abstimmung zu den Parallelimporten von Vasella einladen. Dies genügte, um die CVP zur Kehrtwende zu bringen und eine Ausnahmeregelung für die Pharmaindustrie durchzusetzen.

Mit Wählerappellen ist's wahrscheinlich nicht getan. Es braucht endlich verordnete Transparenz bei der Parteienfinanzierung.

Urs Andrist (Gast) - 31. Mai, 15:57

Angriff statt Selbstkritik?

Können Sie auch die Vorzüge einer SP aufzeigen oder haben die aktiven WählerInnen deshalb keine Alternative?

Die SP, CVP und FDP wollen scheinbar 500'000.- (alleine Kanton BE) zusätzlich vom Steuerzahler kassieren wie aufgrund des Weltwocheartikels Seite 19 ersichtlich ist und dies aufgrund der Spendeneinbusse UBS!
Obschon die SVP als grösste Fraktion am meisten profitieren würde, lehnt sie den Raubzug auf die öffentlichen Finanzen ab, die SP jedoch nicht.
Da erscheinen die 150'000 geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass die SVP nur eventuell kassiert hat.

Die SP hat im Kanton SO für den Wahlkampf (Kantons- und Regierungsrat) dieses Jahr insgesamt 190'000.- verbraucht, die SVP gerade mal 100'000.-. Wie hat die SP 190'000.- eingenommen? Lediglich durch Mitgliederbeiträge oder waren es vielleicht auch Spenden?

Die SVP ist die Gewinnerin im Gegensatz zu der SP und wenn man es aus CVP Sicht betrachtet, war auch diese Gewinnerin im Kanton SO.

Liebe Grüsse

Urs Andrist

newland - 31. Mai, 18:08

Ich rede nicht von Gewinnern Herr Andrist

sondern von Parteien die Geld erhalten und dann so stimmen, wie es die Geldgeber verlangen. Das ist unter jeder Würde.

Klar hat die SVP gewonnen und die CVP mehr oder weniger auch. Ja, die SP hat verloren. Aber deshalb sind die beiden V-Parteien noch lange nicht privilegiert, ihre Wähler/innen zu verraten und sich von der UBS schmieren zu lassen.

Deshalb hoffe ich, dass Eure "liebe Manne und Froue" endlich die Augen öffnen und sehen, für wen CVP und SVP wirklich Politik betreiben.

Was die Wahlkampffinanzierung anbelangt, kann ich nur von der SP Wasseramt reden und die hat keinen einzigen Franken von aussen erhalten. Wir haben den ganzen Wahlkampf nur mit Mitgliederbeiträgen und Beiträgen der Kandidierenden bestritten.
Urs Andrist (Gast) - 31. Mai, 18:51

Augenwischerei

Lieber Herr Jäggi

Zitat: "Die SP, CVP und FDP wollen scheinbar 500'000.- (alleine Kanton BE) zusätzlich vom Steuerzahler kassieren wie aufgrund des Weltwocheartikels Seite 19 ersichtlich ist und dies aufgrund der Spendeneinbusse UBS!
Obschon die SVP als grösste Fraktion am meisten profitieren würde, lehnt sie den Raubzug auf die öffentlichen Finanzen ab, die SP jedoch nicht.
Da erscheinen die 150'000 geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass die SVP nur eventuell kassiert hat."

Und wenn dies kein Verrat am Volk ist die Steuerzahler für Parteipolitik bezahlen zu lassen! Davon distanziert sich die SVP.

Diese Tatsache wird den "Genossinnen und Genossen", nicht nur die Hühneraugen öffnen.

Beste Grüsse

Urs Andrist
Urs Andrist (Gast) - 10. Jun, 12:58

Keine Zahlungen der UBS im 2009 an die SVP!

Da es nicht für nötig befunden wird, statt dem Mainstream zu folgen, sachliche und objektive Berichtserstattung zu machen, muss dies wohl einer machen, welcher nicht von politischen Parolen besessen ist, ununterbrochen gegen Parteien (vor allem SVP) zu schiessen.

Wie ersichtlich in den Medien hat die SVP nichts erhalten von der UBS, aber die Forderung der Linken für die Erhöhung der Fraktionsbeiträge, welche ausschliesslich durch die Steuerzahler berappt werden soll ist Fakt!

Beste Grüsse
Urs Andrist

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