Bezahlte Printmedien kämpfen ums Überleben
Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument äusserte sich dahingehend in einem Interview. Siehe dazu auch die Meldung von persoenlich.com
Wo liegen die Probleme der Bezahl-Zeitungen?
Meines Erachtens liegen sie unter anderem im veränderten Informationsverhalten.
Viele Leute sehen nicht ein, warum sie eine Zeitung abonnieren sollen, in der steht, was sie am Vortag bereits im Internet gelesen oder im Radio gehört haben.
Für die Lektüre von Hintergründen fehlt vielen Leuten zudem die Zeit (respektive sie setzen ihre Prioritäten in der Freizeit anders).
Bei jüngeren Leuten ist es nicht "trendy" Zeitung zu lesen. Da haben die Verlage es leider versäumt, sich ein entsprechendes Image zu geben.
Zu spät ist es noch nicht. Aber es ist höchste Zeit, sich etwas einfallen zu lassen!
Tja und dann ist da noch der Fehler, dass man lange Zeit der Meinung war, im Internet müsse alles gratis sein und dass man das dann sogar noch in den Printbereich ausdehnte (Gratiszeitungen).
Hier wieder den Schritt zurück (sprich zu bezahltem Content) zu machen, ist ausserordentlich schwer. Meines Erachtens aber unumgänglich.
Wer für einen Song CHF 1.50 bezahlt wird für eine Information die ihn/sie interessiert auch CHF 0.20 bezahlen. Und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
Tags: #Printmedien, #Medienkrise, #Paid Content, #Online
Wo liegen die Probleme der Bezahl-Zeitungen?
Meines Erachtens liegen sie unter anderem im veränderten Informationsverhalten.
Viele Leute sehen nicht ein, warum sie eine Zeitung abonnieren sollen, in der steht, was sie am Vortag bereits im Internet gelesen oder im Radio gehört haben.
Für die Lektüre von Hintergründen fehlt vielen Leuten zudem die Zeit (respektive sie setzen ihre Prioritäten in der Freizeit anders).
Bei jüngeren Leuten ist es nicht "trendy" Zeitung zu lesen. Da haben die Verlage es leider versäumt, sich ein entsprechendes Image zu geben.
Zu spät ist es noch nicht. Aber es ist höchste Zeit, sich etwas einfallen zu lassen!
Tja und dann ist da noch der Fehler, dass man lange Zeit der Meinung war, im Internet müsse alles gratis sein und dass man das dann sogar noch in den Printbereich ausdehnte (Gratiszeitungen).
Hier wieder den Schritt zurück (sprich zu bezahltem Content) zu machen, ist ausserordentlich schwer. Meines Erachtens aber unumgänglich.
Wer für einen Song CHF 1.50 bezahlt wird für eine Information die ihn/sie interessiert auch CHF 0.20 bezahlen. Und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
Tags: #Printmedien, #Medienkrise, #Paid Content, #Online
newland - 10. Mrz, 09:16