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Montag, 8. Februar 2010

SP sollte von der SVP lernen

Im "Fall Banga" hat sich die SP leider vollkommen falsch verhalten.

Wenn die eigene Partei von "grosser Enttäuschung" spricht und die Angelegenheit sofort auf die interne Traktandenliste setzt, dann ist dies genau das falsche Signal.

Hier sollte die SP mal was von der SVP lernen. Wären nämlich die Banga's in der SVP, hätten sich deren Parteiexponenten sofort hinter das Ehepaar gestellt und deren mutmassliches Verhalten runtergespielt.

So wie die SP aber reagiert, liefert sie den Medien zusätzlichen Stoff und den Gegnern öffnet sie ungedeckt die Flanke.

Sonntag, 7. Februar 2010

Bankgeheimnis aufheben

Was schadet der Schweiz wohl mehr, das grottenschlechte Image weil wir Steuerhinterziehung mit dem Bankgeheimnis aktiv unterstützen oder die Aufhebung desselben?

Es wäre jetzt an der Zeit, dass Bundesrat und Parlament aufräumen und Steuerhinterziehung dem Steuerbetrug gleichstellen.

Deutschland handelt vollkommen richtig. Ich würde es auch so machen.

Samstag, 2. Januar 2010

Offener Brief an die Jugendlichen von Recherswil

Liebe Jugendliche, jetzt reicht es!

Eines vorweg: Ich stecke nicht alle Jugendliche in dieselbe Schublade und verurteile Euch nicht pauschal. Sprüche wie "die heutige Jugend macht nur Ärger" werdet Ihr von mir nicht hören.

Aber ich akzeptiere nicht, dass ein paar hirnlose Typen (Mädchen mit eingeschlossen) in unserer Gemeinde öffentliches Eigentum beschädigen oder zerstören.

Jugendliche müssen einen Platz haben wo sie sich treffen und abhängen können. Diese Orte gab es schon vor 30 Jahren. Streiche wurden auch immer schon gespielt, das gehört zum Jungsein.

Allerdings hört ein Streich dort auf, wo fremde Sachen beschädigt werden. Diese blinde Zerstörungswut ist vollkommen ungerechtfertigt und schlussendlich für Euch alle kontraproduktiv.

Wieso verschmutzen und beschädigen Jugendliche die Orte an denen sie sich aufhalten wollen? Können die Übeltäter nicht mal vor die Nase hinaus überlegen, dass man sie früher oder später von diesen Orten vertreibt?

Dass "die Jugendlichen" anscheinend nicht fähig sind, ihren Abfall in einem Abfalleimer zu entsorgen, hat das Gemeindepersonal schon seit längerer Zeit zur Kenntnis genommen und sich wohl oder übel damit abgefunden, am Morgen "Euren" Dreck beseitigen zu müssen.

Was allerdings vor ein paar Wochen in den WC-Anlagen der Igu-Halle vorgefallen ist, geht weit darüber hinaus. Auch als "Lausbubenstreich" kann ich das nicht bezeichnen. Nach den mir vorliegenden Informationen lag ein grosser Haufen (menschlicher) Kot am Boden und die Wände waren damit verschmiert. Diese Schweinerei wegzuputzen war für das Ehepaar Schöll alles andere als angenehm.

Die neuste "Heldentat" sind nun die Beschädigungen in der Silvesternacht im Bushäuschen beim Dorfplatz.
Auch wenn die Gemeinde beschlossen hat, die Schaukästen zu entfernen, heisst das noch lange nicht, dass diese zusammengeschlagen werden können!

Meine Geduld ist nun zu Ende. Ich werde alles daran setzen, dass die Täter bestraft werden und für die Schäden vollumfänglich aufkommen müssen. Falls die Täter der Polizei noch nicht bekannt sind, setzte ich für Hinweise die zu deren Ergreifung führen eine Belohnung von CHF 500.-- aus.

Zudem werden wir uns im Gemeinderat Gedanken über Rayonverbote, Wegweisungen und andere Massnahmen machen.

Die Anständigen unter Euch haben es nun in der Hand. Sorgt dafür, dass nicht ein paar Idioten daran schuld sind, dass Ihr alle in denselben Topf geworfen und kollektiv bestraft werdet. Diszipliniert Leute, die ihren Abfall einfach zu Boden werfen, die es lustig finden ihren Sch... an Wände zu schmieren und die mit ihrer Kraft nichts Besseres anzufangen wissen, als das Eigentum anderer zu beschädigen oder gar zu zerstören.

Verhindert aktiv weitere Beschädigungen und meldet die Übeltäter, damit diese merken, dass sie nicht ungestraft Vandalismus betreiben können.

Wenn Ihr das nicht schafft, dann müsst Ihr Euch nicht über die Gemeindebehörden und die Polizei beklagen, wenn diese handeln und Ihr die "Leidtragenden" seid.


Herzliche Grüsse

Hardy Jäggi
Gemeindepräsident

Montag, 28. Dezember 2009

Diebstahl über Weihnachten

Man glaubt es kaum, aber dieser Riesenschuh (http://static.twoday.net/hardy/images/Riesenschuh.jpg) der für die Show der Never come back Airline Werbung macht, wurde über Weihnachten vor dem Möbelhaus Märki in Zuchwil gestohlen. Wer hat etwas beobachtet oder wem ist dieser Schuh irgendwo aufgefallen?

Freitag, 4. Dezember 2009

Die Profilneurose des Heinz M. oder ein schlechter Witz der SVP

Die Tatsache, dass die SVP zum zweiten Wahlgang der Ständeratsersatzwahl im Kanton Solothurn antritt, freut mich. Können wir doch dadurch fast garantiert sicher die Wahl von Roberto Zanetti (SP) feiern. Bravo und "hopp Röbu"!

Allerdings kann ich über den Kandidaten der SVP nur den Kopf schütteln.

Ist es seine Profilneurose die SVP-Kantonalpräsident Heinz Müller dazu veranlasst, als Kandidat aufzutreten?

Müller ist bereits zweimal als Regierungsratskandidat und einmal als Nationalratskandidat deutlich gescheitert. Deshalb kann er doch nicht allen Ernstes glauben, diesmal eine Wahlchance zu haben.

Also muss es wohl einfach ein schlechter Witz der SVP sein, dass sie jemanden ins Rennen schickt, der vorallem eines kann: Rumpoltern und sämtliche Andersdenkenden schlecht machen.

Jemand der z.B. die CVP als schlechte Kopie der SP oder als "Schwesterpartei" der SP bezeichnet (und das vielleicht sogar auch noch glaubt), ist doch nicht ernst zu nehmen.

Normalerweise lässt Herr Müller auch an der FDP kein gutes Haar. Und jetzt plötzlich soll sie ihn unterstützen, weil er doch ein Unternehmer sei und genau solche jetzt in Bern benötigt wurden. So so, aha.

Wenn er wirklich ein so toller Unternehmer ist, dann soll er sich lieber ums Geschäft kümmern und neue Arbeitsplätze schaffen. Solche Leute brauchen wir in der Krise!

Die Politik kann er ruhig denen überlassen, die auch über Parteigrenzen hinweg mehrheitsfähige Lösungen finden wollen.

Hier noch ein Link zu einem anderen Blog-Beitrag zu dem Thema:
http://www.wahlkampfblog.ch/?p=1796






SVP, SP, Ständerat, Wahl, Kandidatur

Montag, 16. November 2009

Tolle Unterhaltung

Für einmal missbrauche ich mein Blog für Werbung.

Wer fetzigen Bigband-Sound mag, darf unser Konzert am 28.11. nicht verpassen.

Details gibts hier: http://www.mgrecherswil.ch

Mittwoch, 4. November 2009

Ständeratswahlen: Brauchen Büezer einen Vertreter?

In der heutigen Ausgabe der Solothurner Zeitung ist ein Leserbrief abgedruckt, dessen Verfasser bezweifelt, dass ein Vertreter der Büezer in den Ständerat soll.

Seine Begründung:

1. Stellt der Ständerat die Vertretung der Kantone und nicht der Büezer dar (?)
2. Der Kanton Solothurn ist ein Industriekanton, deshalb braucht es keinen Vertreter der Büezer

Auf Punkt 1 gehe ich gar nicht ein, da mir schleierhaft ist, wer denn für den Verfasser als "Kantonsvertreter" gilt.

Punkt 2 finde ich interessanter. Wer in Dreiteufelsnamen arbeitet denn in der Industrie? Sind das nicht Büezer? Etwas weniger volkstümlich ausgedrückt sind es Arbeitnehmer. Aber egal wie man sie nennt, genau diese Gruppe muss neben der Wirtschaft auch eine politische Vertretung haben.

Mit dem Wirtschaftsvertreter Rolf Büttiker ist der Industrie-Kanton Solothurn bereits bestens vertreten. Als Ausgleich muss deshalb der Arbeiter-Kanton Solothurn die zweite Stimme im Ständerat erhalten.

Diese Stimme kann nur Roberto Zanetti gehören.

Mittwoch, 26. August 2009

Merz, Gaddafi und die Kamele

Eine herrliche Karikatur und einige gute Posts:
http://www.wahlkampfblog.ch/?p=1320

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